Großer Besucherandrang bei Podiumsdiskussion zur Bürgermeisterwahl

Rund 300 interessierte Bürgerinnen und Bürger fanden sich am 25. Februar zu der von Bündnis90/Die Grünen, Ortsverband Gablingen, veranstalteten Podiumsdiskussion der drei Bürgermeisterkandidaten für die Gemeinde Gablingen ein.  Josef Wetzstein, Gemeinderat der Grünen, eröffnete die Veranstaltung und begrüßte die amtierende Bürgermeisterin Karina Ruf (CSU), die Herausforderer Pius Kaiser (CSM) und Daniel Walser (FW) sowie die anwesenden Pressevertreter. Wetzstein erläuterte, dass der Erfolg der gleichen Veranstaltung vor sechs Jahren den grünen Ortsverband dazu bewogen hat, diese Podiumsdiskussion erneut zu organisieren und damit den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Gablingen die einmalige Gelegenheit zu geben, die drei Kandidaten im direkten Vergleich zu erleben. Dem Gebot der Neutralität folgend, so Wetzstein, wurde mit Thomas Lang, Landesvorsitzender von Bioland und in Oberfranken beheimatet, ein externer Moderator verpflichtet, der die Zustimmung aller Beteiligten fand. Nach der Vorstellung des Programmablaufs – Fragen an die Kandidaten zu zuvor definierten Themenblöcken in Teil eins und vom Publikum schriftlich eingebrachte Fragen nach der Pause in Teil zwei – übergab Wetzstein das Wort an Thomas Lang.

Lang führte dann souverän durch den Abend, formulierte punktgenaue Fragen und hakte nach, wenn die Antworten noch der Präzisierung bedurften. Die Kandidaten wurden aufgefordert, Position zu den Themen „Ortsmitte Gablingen“, „Wohnen, Baugebiete, Energie“ sowie „Zusammenleben, Vereine, Kultur“ zu beziehen. Sachlich, aber durchaus auch mit scharfen Spitzen, standen Ruf, Kaiser und Walser dann Rede und Antwort.

Nach der Pause, die, wie der ganze Abend, von Musikpädagoge und Musiker Piere Brucoli herausragend mit Gitarre und Gesang umrahmt wurde,  wurden den Bewerbern um das höchste Gemeindeamt dann schriftlich eingereichte Publikumsfragen vorgelegt. Themen waren hier unter anderem der im Raum stehende umstrittene Tonabbau in Holzhausen sowie die Bus- und Verkehrsanbindungen der Gemeinde. Neben vielen Gemeinsamkeiten wurden auch hier einzelne Unterschiede in den Positionen der Kandidaten deutlich, so dass sich das Publikum ein pointiertes Bild der jeweiligen Standpunkte machen konnte.

Werner Kapfer, ebenfalls grüner Gemeinderat, zog zum Abschluss der Podiumsdiskussion dann Resümee und bedankte sich bei allen Beteiligten.